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- Pflanzen - Grüne Wunder unserer Erde
Wusstest du, dass es 20’000 Organismenarten im Phyto-Plankton gibt, die zusammen auf der Wasseroberfläche ausgedehnte Farbteppiche bilden? Dass Flechten mehrere hundert Jahre alt werden können, aber sehr empfindlich auf Lufverschmutzung reagieren? Im Buch von Juliette Einhorn findest du nicht nur geballtes Pflanzenwissen, sondern auch grossflächige Pflanzenzeichnungen mit Aufklappseiten und Lasercut-Scherenschnitten. Ob Durchblättern, Aufschnappen der hervorgehobenen Infos oder Lesen der Erklärseiten - das Buch eignet sich für unterschiedliche Lesearten und wird gerne immer wieder hervorgeholt. Durch die Lasercut-Scherenschnitte gibt es filigrane Seiten und ist dadurch erst für ältere Kinder - sowie erwachsene Pflanzen- und Buchliebhaber*innen - geeignet. Freust du dich auch auf all die blühenden Pflanzen im Frühling oder bist du Team Heuschnupfen? «Pflanzen - Grüne Wunder unserer Erde» von Juliette Einhorn mit Illustrationen von Erschienen im Gerstenberg Verlag Ab 10 Jahre
- Talentscout
Letzte Woche hatten wir ganz besonderen Besuch im AHOI… Der Schweizer Autor Martin Fontanellaz, der neu nach St. Gallen gezogen ist, hat uns mit seinem neuesten Kinderbuch überrascht. Mit persönlicher Widmung, und ehrlich gesagt hat uns das sehr gefreut. Beim Durchblättern mussten wir direkt an ein Spiel denken, das viele kennen: „Ich sehe was, was du nicht siehst…“ Und irgendwie steckt genau das auch in diesem Buch. Denn Kinder sehen die Welt oft mit ganz anderen Augen: Manche entdecken Tiere in Wolken. ☁️ Manche machen die besten Motorengeräusche. 🏎️ Manche finden Schätze in Alltagsgegenständen. ✨ Und manche bekämpfen ganz selbstverständlich Drachen. 🐉 Sind das vielleicht Talente, die jedes Kind oder jeder Mensch in sich trägt? Und oft braucht es einfach einen Moment, in dem jemand genauer hinschaut und sie entdeckt. Vielleicht liegt genau darin die Erinnerung hinzusehen, wirklich wahrzunehmen und zu sagen: „Ich seh in dir, was du nicht siehst.“ Danke Martin, für deinen Besuch und das tolle Kinderbuch. “Ich seh in dir, was du nicht siehst” von Martin Fontanellaz, illustriert von Anna Horak Publiziert im Achse Verlag Ab 4 Jahren
- Wenn Gehirne anders ticken - unsere Buchempfehlungen zum Welt-Autismus-Tag
Das Gehirn ist unglaublich: Es verarbeitet in Rekordgeschwindigkeit unsere Sinneseindrücke, trifft blitzschnell Entscheidungen und sendet Signale an unsere Muskeln. Es arbeitet das Leben lang Tag und Nacht, ohne Pause. Wir gehen meist davon aus, dass die anderen Gehirne gleich funktionieren wie unseres. Arbeiten Gehirne jedoch abweichend, kommt es häufig zu Missverständnissen. Unsere Welt ist auf die Mehrheit ausgerichtet, Menschen mit anders funktionierenden Gehirnen stossen deshalb oft an Hindernisse. Autistische Menschen erleben das meist tagtäglich. Sie müssen sich an eine neurotypische Welt anpassen und gehen dafür oft über ihre Grenzen. Um das zu verhindern, ist es wichtig, die unterschiedlichen Funktionsweisen zu verstehen - sowohl für die betroffenen Personen selbst wie auch für das Umfeld. Zum heutigen Welt-Autismus-Tag daher ein paar Buchempfehlungen aus unserem Sortiment: „Mia, meine ganz besondere Freundin“ von Dagmar Eiken-Lüchau , erschienen beim Neufeld Verlag über das nonverbale autistische Mädchen Mia „Linus liebt Licht“ und „Momo ist das alles viel zu viel“ von Anna Mendel und Jasmin Sturm über die Themen Stimming und Überreizung Die „Schattenspringer“-Serie von Daniela Schreiter, erschienen bei Panini Comics, in denen Daniela Schreiter in Comicform Einblicke in ihre autistische Wahrnehmungs- und Denkweise gibt „Anders, nicht falsch“ von Maria Muster, erschienen im Kommode Verlag, ein grafisch toll gestaltetes Buch für Jugendliche und Erwachsene Für mehr Verständnis - heute und an allen anderen Tagen #weltautismustag #autismus #shopahoi #ahoistgallen Bearbeitet · 6 Tage
- Blumen sammeln und pressen
Kennt ihr das? Das Kindergartenkind bleibt auf dem Heimweg bei JEDEM Blümchen stehen… Und ja, die Schneeglöckchen vom Nachbarn mussten auch schon dran glauben – an dieser Stelle: Entschuldigung! Statt ständig „nein, nicht pflücken!“ zu rufen, haben wir den Sammeltrieb einfach umgelenkt: Der Osterhase bringt bei uns eine Blumenpresse von Studio Wald. So können wir die ganzen Fundstücke konservieren, sammeln und ganz nebenbei noch etwas lernen. Mit einem passenden Naturbuch gestalten wir unser eigenes kleines Herbarium – und plötzlich wissen wir auch, wie die Blumen heissen. Unser Auswahl an passenden Büchern: Säen, sammeln, Wurmkompost - Unser bunter Permakultur-Dschungel von Eva Roth, Pia Wieland Grüner wird`s nicht! - Das Buch für kleine Gärtner von Robert Klanten, Angela Sangma Francis, Aitch Kirsten Bradley bei Little Gestalten Das Museum der Pflanzen - Eintritt frei! von Katie Scott, Kathy Willis bei Prestel Verlag
- Wenn meine Haare sprechen könnten
Möchte ich, dass mir jemand Fremdes in die Haare fasst? Die Antwort ist für mich völlig klar: Nein, natürlich nicht!! Mir wurde diese Frage noch nie gestellt, denn ich hab dünnes, unscheinbares, braunes Haar. Mir wurde auch noch nie ungefragt in die Haare gefasst. Doch vielen schwarze Menschen erleben dies sehr oft - ihre Grenzen werden regelmässig überschritten. Darum hat Dayan Kodua das Bilderbuch «Wenn meine Haare sprechen könnten» geschrieben: «Als Kind war ich zu schüchtern, um zu sagen: «Nein, fassen Sie meine Haare nicht an.» (…) Inzwischen bin ich selbst erwachsen, habe eigene Kinder und möchte meine Stimme nutzen damit es meinen und auch euren Kindern besser geht.» Übrigens hat sie nicht nur dieses Buch geschrieben, sondern auch einen ganzen Verlag gegründet - die Bücher des Gratitude Verlags schaffen Vorbilder für unterrepräsentierte Kinder, sie sonst oft nur sehr stereotyp und am Rande gezeigt werden. Aber zurück zum Buch: Auf dem Schulausflug erlebt Akoma eine unangenehme Situation: Die Bäuerin Frau Schröder fasst Akomas Afro-Haare ungefragt an. Aroma mag das nicht und murmelt dies auch. Doch Frau Schröder versteht es nicht. Der Tag ist für Akoma gelaufen, sie wird still und traurig. Zurück zuhause möchte sie ihre Haare ganz kurz schneiden, damit das nicht mehr passiert. Doch die Mutter zeigt ihr die Vielfalt ihrer Haare - mit ihnen kann man ganz unterschiedliche tolle Frisuren machen. Nun kann Akoma wieder stolz sein auf ihre Haare! Und gemeinsam klären sie auch die Situation mit Frau Schröder. Neben dem «normalen» Buch gibt es das Buch nun auch als Ausmalheft: Das Ganze Buch mit schwarz-weissen Zeichnungen, die selbst nach Lust und Laune gestaltet werden können.
- Ich bin ein Meisterwerk!
Mia mag vieles, was andere Menschen auch mögen: An den Strand gehen, malen und die Farbe blau. Sie mag es aber nicht, angestarrt zu werden, nur weil sie etwas anders aussieht! Mia Armstrong ist Schauspielerin, Modell und Autorin. In diesem bestärkenden Bilderbuch zeigt sie einen Ausschnitt aus ihrem Leben. Ihr Down-Syndrom ist dabei keine Last, sondern ihre Superkraft. Daher passt dieser Buchtipp perfekt zum Weltdownsyndromtag! Kennst du andere Bilder- oder Kinderbücher, die von Autor*innen mit Down-Syndrom geschrieben wurden? Wir freuen uns über entsprechende Tipps in den Kommentaren! I am a Masterpiece! von Mia Armstrong, illustriert von Alexandra Thompson Erschienen bei Random House NY Hardcover, 40 Seiten Ab 4 Jahren Sprache: Englisch
- Unser Buch- und Spieltipp zum feministischen Kampftag
Farbenfroh und intersektional kommt das Buch aus dem Zuckersüssverlag daher: Jamia Wilson hat eine Einführung in das Thema Feminismus für alle Menschen ab 10 Jahren geschrieben, das viele Themen aufgreift und verbindet: Von Geld über Gesundheit und Medien zu Aktivismus, Beziehung und Bildung. Wer hat eigentlich die grundliegenden Erkenntnisse fürs GPS berechnet? Und wer Jenga erfunden? Über Frauen und ihre Erfindungen wird selten gesprochen. Bei diesem wunderschönen Memospiel könnt ihr ein paar davon kennenlernen! Im zugehörigen Booklet gibt es zusätzliche Hintergrundinformationen. „Das Buch vom Feminnismus“ von Jamia Wilson mit Illustrationen von Aurélia Durand, erschienen im Zuckersuessverlag Hardcover, 160 Seiten Ab 10 Jahren Frauen haben unsere Welt verändert, und bleiben doch meist unbekannt - oder weisst Du, wer die grundlegenden Erkenntnisse für das GPS berechnet hat? Oder Jenga erfand? Oder den Chocolate Chip-Keks? In diesem Memo müssen 25 Frauen und ihre jeweilige Erfindung gefunden werden. Das Booklet mit Geschichten zu Leben und Erfindungen der Frauen sorgt dafür, dass man beim Spielen immer wieder über die genialen Frauen spricht. „Geniale Frauen“ Memospiel von Anita Ganeri mit Illustrationen von Laura Bee, erschienen bei Laurence King Verlag 50 Karten und Booklet Ab 8 Jahren
- Moritz lernt sprechen
Nicht jedes Kind lernt ohne Unterstützung sprechen. Bei manchen reicht es, wenn die Eltern einen besonderen Fokus auf die Sprache legen, andere brauchen professionelle Unterstützung im Spracherwerb - sei es bei der Aussprache oder der Kommunikation. In diesem Fall helfen Logopäd*innen weiter. Ihr Fachwissen, ihre Vielseitigkeit und ihre Kreativität sind wichtige Pfeiler bei der Unterstützung der Familien. Am heutigen Tag der Logopädie möchten wir Euch daher dieses tolle Buch vorstellen, das sowohl in der Familie wie auch in der Therapie eingesetzt werden kann: In Moritz’ Familie macht alles Geräusche: Die Uhr macht Tick Tack, Papa klopft Poch Poch an die Türe und die Schere macht Schnipp Schnapp. Auch wenn Moritz draussen ist, hört er vieles - vom Regen über Tiere und Autos zu Instrumenten. Auf jeder Doppelseite ist eine Szene abgebildet und die verschiedenen Lautmalereien hervorgehoben. Unten an der Seite sind die Gegenstände und Personen nochmals gezeichnet, so dass man sie auch suchen kann. Die Logopädin Maria Galewska-Kustra hat mit diesem Buch eine Anregung für Eltern geschaffen, um ihr Kind spielerisch bei der Lautproduktion und dem Anschauen von Büchern zu unterstützen. Zu Beginn gibt sie Tipps für das dialogische Bilderbuchbetrachten und auf jeder Seite stehen kurze Texte, um den Eltern Ideen an die Hand zu geben. «Moritz lernt sprechen» von Marta Galewska-Kustra, mit Illustrationen von Joanna Klos Erschienen bei Jacoby & Stuart Verlag Pappbilderbuch, 40 Seiten
- „Warum muss ich eigentlich jeden Tag in die Schule und ihr Grossen zur Arbeit?“
Das fragt meine Tochter missmutig frühmorgens beim Zähneputzen - und erwischt mich auf dem linken Fuss. Schon will mir ein „Da können wir nicht gross wählen …“ über die Lippen, doch ich verkneife es mir und gebe ehrlich zu: „Puuh, das ist gar nicht so einfach zu erklären ...“ Als ich Stunden später im AHOI die gelieferten Neuerscheinungen auspacke, sticht mir ein Buch sofort ins Auge: „Wieso drucken wir nicht einfach mehr Geld?“ - Was du immer schon über Geld, Arbeit & Gerechtigkeit wissen wolltest“. Sofort bin ich Feuer und Flamme: Dieses Buch könnte mir helfen, die dringenden Fragen meiner Tochter zu klären, und insbesondere kindgerechte Worte zu finden für komplexe Themen wie Lohn- und Carearbeit, Kapitalismus, freie Marktwirtschaft... Meine Erwartungen werden nicht enttäuscht: Das Kindersachbuch bietet clevere Antworten auf schlaue Kinderfragen zu Arbeit, Wirtschaft und Gerechtigkeit - verständlich erklärt, bunt illustriert und immer mit einer Prise Humor. Selbst ich als Erwachsene werde angeregt, meine Einstellung zu diesen Themen wieder einmal zu überdenken - was mir von Zeit zu Zeit durchaus sinnvoll scheint. Das Buch zeigt auf, wofür wir Geld brauchen, wie man es verdient, und wie es erfunden wurde. Die Autorin Saskia Hödl geht ausführlich darauf ein, für welche Arbeiten wir Geld bekommen und für welche nicht, was „reich“ und „arm“ bedeutet, und welche Menschen sich das überhaupt ausgedacht haben. Und zum Schluss wird sehr einleuchtend erklärt, was Konsum für unsere Ressourcen bedeutet, was Nachhaltigkeit heisst und inwiefern sich die Wirtschaft zur Schonung der Erde verändern muss. Ein unglaublich wichtiges Buch, das Klein und Gross zum Nachdenken und Darüberreden anregt: über Sinn und Unsinn unserer aktuellen Wirtschaftsordnung, über eine gerechtere Welt, über eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen. Darum finden wir: Das Buch eignet sich auch bestens für den Schulunterricht ab Unterstufe. „Wieso drucken wir nicht einfach mehr Geld?“ von Saskia Hödl mit Illustrationen von Sonja Stangl, erschienen im Leykam Verlag Hardcover, 128 Seiten Ab 6 Jahren
- Dieses Armband wechselt die Farben, wenn du es kurz erwärmst!
Dadurch kann es ideal zur Beruhigung und Entspannung eingesetzt werden: sich ans Band fassen, tief durchatmen und schauen, was passiert! Gemeinsam können aber auch Signale vereinbart werden: Dreht das Kind das Armband auf die andere, gemusterte Seite, so braucht es Unterstützung oder eine Pause. Im eingenähten Fach kann eine bestärkende Botschaft oder eine Erinnerung an Notfallstrategien eingesteckt werden. Das Armband von Blusss ist aus weichem, reizarmem Strechmaterial. Es lässt sich direkt auf der Haut oder über der Kleidung tragen.









